Samstag, 17. Juni 2017

Puchal: Kleinkram

Morgen ist wieder Oldtimertreffen in Lengfeld, eine gute Gelegenheit die X30 mal wieder rauszulassen. Allerdings kämpft das Mofa ja immer noch mit dem Heißstartproblem. 
Ich gebe ehrlich zu, dass mir an dieser Front langsam die Ideen ausgehen. Darum habe ich jetzt erstmal nur den Unterbrecher und den Kondensator erneuert. Ganz bewusst durch Teile anderer Hersteller als die bisher verbauten, mal sehen ob es jetzt funktioniert ...
Außerdem habe ich mir heute eine Nebenbaustelle angeschaut, die nicht wirklich wichtig ist, aber doch einmal angegriffen werden sollte.
Vor einiger Zeit habe ich auf einem Oldtimermarkt einen Tank in der passenden Ausführung und Lackierung für die X30 erstanden. Angesichts der Seltenheit des Fahrzeugs ein glücklicher Fund, darum konnte ich auch ganz gut damit leben, dass dieser Tank innen total verrottet ist. 
Durchgerostet ist er allerdings nirgendwo, außerdem ist der Tank knochentrocken. Ideale Vorraussetzungen, um ihn soweit aufzuarbeiten, dass er als Ersatzteil langfristig gelagert werden kann. Dazu muss natürlich zuerst der gröbste Rost raus. 
Die dafür übliche Methode ist es eigentlich, Sand und Schrauben in den Tank zu füllen und das Spritfass auf einen Betonmischer zu schnallen. Leider habe ich weder Sand noch einen Betonmischer in meiner Werkstatt, alte Schrauben und die improvisierte Schüttelmaschine tun es aber auch. 
Der gesamte lose Rost ging so gut aus dem Tank heraus. Die innere Oberfläche ist zwar immer noch rostig, aber stabil. 
Auf dieser Basis kann man arbeiten beziehensweise die Chemie ihre Arbeit machen lassen. Ich habe den Tank jetzt erstmal mit Fertan ausgeschwenkt. Demnächst erfolgt eine zweite Anwendung des Rostumwandlers und dann eine gründliche Spülung des Tanks. Danach werde ich ihn, mit Altöl gefüllt, einlagern. Ich hoffe ehrlich gesagt, dass ich den Spritbehälter nie als Ersatzteil brauchen werde, aber haben ist bekanntlich besser als brauchen ...







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen