Donnerstag, 27. Juli 2017

Klingonenkreuzer: richtungsweisend und spannend

Der Neos wird derzeit so viel wie möglich gefahren, denn er muss seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Bisher klappt das recht gut und heute Nachmittag habe ich zudem einen Schlechtwettertest gemacht. Es goss wie aus Eimern, eigentlich kein gutes Wetter zum Rollerfahren, für mich aber genau richtig. Denn durch die letzten Umbauten hat der Luftfilter ja keinen Schnorchel mehr und ich hatte Bedenken, dass der Motor Wasser ziehen könnte. 
40 sehr nasse Kilometer später war ich in der Werkstatt angekommen und hatte die Gewissheit, dass es dem Roller völlig wurscht ist ob es regnet oder nicht. Der fehlende Schnorchel macht keine Probleme und ich hatte eine Sorge weniger. 
Umso schöner war es, die letzten Neuerwerbungen an den Roller zu bauen. Eine zweite Ladesteckdose und eine Navitasche.
Mein alter GPS-Halter ist für moderne Navis bzw. Smartphones unbrauchbar, darum habe ich jetzt als einfachste Lösung eine Tasche gekauft, wie ich sie ja auch schon an der PX in Gebrauch habe. Die neue Version der Louis Eigenmarke "Moto Detail" hat jetzt außerdem einen kleinen Schirm, der die Ablesbarkeit bei Sonne deutlich verbessern sollte. Die bisherige Ladesteckdose im Helmfach ist auch nicht so toll, weil das Kabel zwischen den Beinen des Fahrers beim Auf- und Absteigen stört. Darum gabs heute eine zweite Lademöglichkeit in der Beinschildverkleidung.
Die Frontmaske des Neos hat zum Glück viele Hohlräume, was den Einbau erleichtert. Einfach ein Loch ins Beinschild und fertig.
Angeschlossen ist die neue Steckdose über den Klemme 15 Kontakt an der Hupe, das ist der einfachste Abgriffpunkt für Zündungsplus und stellt sicher, dass keine Dummheiten mit der offen zugänglichen Steckdose gemacht werden.
Der schwierigere Teil war die Montage der Tasche. Dafür gibt es bei Louis zwar einen Halter zu kaufen, dieser ist aber zur Montage an einem Rohrlenker bestimmt und darum für Roller unbrauchbar. Die Lösung kam, wie so oft, in Gestalt eines Reststücks Stahlblech.
Daraus war schnell ein passender Halter geflext, gebohrt und gebogen.
Die Anschraubpunkte an der Tasche sind vorgegeben und einfach umzusetzen.
Anders als beim Baron, für den ich eine Querstrebe gebaut habe, habe ich die Tasche beim Neos direkt an die Windschutzscheibe geschraubt. Das mag keine ganz so saubere Lösung sein, ist hier jedoch aus räumlichen Gründen besser. Vor allem bleibt so das "Kartenfach" hinter der Scheibe erhalten. 
Auf dem Heimweg habe ich dann die Konstruktion gleich getestet und das Handy als Navi mitlaufen lassen. Funktioniert soweit gut, nur mein Ladekabel ist großer Mist. Nicht das mir dies neu gewesen wäre, aber für die Tour brauche ich unbedingt ein anderes. 











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