Mittwoch, 3. Januar 2018

Leichenpuzzle

Die Werkstatt ist aktuell noch immer brutal zugestellt, ein Umstand der mir tierisch auf die Nerven geht. Unter anderem steht ja auch Erichs Schlachtroller noch immer bei mir herum, zusammen mit einem Berg von losen Einzelteilen braucht die Karre unheimlich viel Platz.
Der Roller soll verkauft werden, zum Einen weil weder Erich noch ich den Platz haben um ihn aufzuheben und zum Anderen, weil Erich auf diese Weise zumindest einen Teil des Kaufpreis zurück bekommt. Um ihn jedoch verkaufen zu können sollte der Roller halbwegs zusammengebaut sein und laufen, also ran an die Arbeit. 
Um ihn zum Laufen zu bringen habe ich mir dann die Überreste des alten Zündschloss vorgenommen. Mit dem Elektroteil kann man den Roller anlassen, die Abstellleitung ist jedoch nicht schaltbar wenn der mechanische Teil fehlt. 
Ein entsprechend eingeschleiftes Kabel mit einer Schnellklemmer am Ende löst das Problem. Über die Klemme kann man den Motor abstellen und zudem lässt sich so auch die Frontverkleidung montieren. Dabei eröffnet sich natürlich ein Problem, denn genau die Frontverkleidung war ja der Grund für die Schlachtung. 
Sowohl die Maske als auch das Beinschildinnenteil sind total verwüstet, da sie aber dem Käufer evtl. als Muster dienen können wollte ich sie auch nicht einfach entsorgen. Zum Glück gibt es Kabelbinder ...
Da dem Roller auch die vordere Bremse fehlt ist er natürlich nicht wirklich fahrtauglich, eine kurze und sehr vorsichtige Probefahrt auf dem Feldweg war aber möglich. 
Bei Tageslicht betrachtet sieht die Karre besser aus als sie ist. Fast könnte man meinen, es handle sich um einen vollständigen und betriebstauglichen Roller. Dieser Eindruck täuscht natürlich, aber vielleicht hat ja trotzdem ein Blogleser Lust darauf sich des Fahrzeugs anzunehmen. Die Teile der Maschine sind natürlich auch noch interessant, der Motor dürfte recht brauchbar sein und auch das Fahrgestell ist grundsätzlich in gutem Zustand. 

 
 





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