Klingonenkreuzer


Hersteller: Yamaha Heavy Industries
Typ: SA15
Motor: Einzylinder, Zweitakt, 49ccm
Leistung: 2,24kw bei 6500upm
Baujahr: 1999
aktueller Status: im (reduzierten) Alltagsbetrieb

Dieser Roller ist vermutlich der bekannteste, auf jeden Fall aber der für mich persönlich wichtigste, in meiner Garage.
auf Tour, 2017
Es handelt sich um einen Yamaha Neo's 50, Baujahr 1999, den ich seinerzeit als Neufahrzeug erworben habe. Er diente mir viele Jahre als Alltags- und Tourenroller und wurde entsprechend modifiziert. Topcase, Seitenkoffer und div. elektrische Spielereien machten ihn über all die Jahre zu einem komfortablen und zuverlässigen Begleiter. Nachdem ich mit ihm über 120.000km gefahren war, zeigten sich Alterserscheinungen und die Spuren des langjährigen, exzessiven Gebrauchs. Obwohl der Roller grundsätzlich noch immer voll betriebbereit ist und sehr zuverlässig funktioniert, fahre ich ihn nicht mehr im Alltag sondern nur noch zu besonderen Gelegenheiten und kleineren Touren. Er befindet sich gewissermaßen im Ruhestand.
Für die Sommertour 2017 mit den Slooowriders wurde er nun nocheinmal reaktiviert. Mal sehen wie er diese Reise übersteht, danach entscheidet sich, ob es nicht doch an der Zeit für eine neuen Langstreckentourer ist. Aber erstmal wird gefahren, dann geplant.

Sommer 2015

Herbst 2011
Warum eigentlich "Klingonenkreuzer"?
Tatsächlich ist dies eine besonders häufig gestellte Frage. Wohl weil die Antwort darauf nicht so offensichtlich ist. Denn die Klingonen sind ja eigentlich ein grimmiges Kriegervolk aus dem Startrek-Universum, haben also mit Rollern nicht wirklich viel zu tun.
Den Begriff "Klingonenkreuzer" für meinen Neos hat ein guter Freund von mir geprägt, nachdem ich mit dem Roller einen Unfall hatte. Das war damals der dritte Unfall mit diesem Roller innerhalb von vier Jahren und der dritte wirtschaftliche Totalschaden. Aber der Neos lag mir schon damals sehr am Herzen, weshalb ich ihn mit wirtschaftlich unsinnigem Aufwand neu aufgebaut habe. Kurz danach kam es auf einer Tour dann zu einem selbst verschuldeten Sturz, der dazu führte, dass ich den Roller mit einer größtenteils aus Panzertape und Pappe bestehenden Notverkleidung nach Hause fahren musste. Wie ein "echter Klingone" aus Gene Roddenberrys Fantasiewelt, lässt sich dieser Roller eben nicht so leicht unterkriegen.

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